Klangtherapie - Heilen mit Tönen und Klängen

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Die Welt ist Klang - das übermitteln die Schöpfungsmythen der verschiedenen Kulturen. Betrachtet man die Instrumente alter Völker und deren schamanische Rituale, wird eines klar: das Heilen mit Tönen und Klängen ist keineswegs neu. Ob versucht wurde, sich selbst mittels monotonen Gesängen oder Trommeln in Trance zu versetzen, ob der Kranke mit tibetischen Klangschalen oder australischen Didgeridoos "beschallt" wurde, beide Ansätze haben bis in unsere Zeit überdauert.

Die Methoden sind moderner geworden; die Grundlage blieb jedoch unverändert. Jeder Gegenstand hat seine ureigene Schwingungsfrequenz. Deshalb zerspringt ein Weinglas, wenn eine geübte Sängerin dessen Eigenton trifft. Natürlich kann Schall auch Menschen krank machen. Lärm über 120 Dezibel schädigt nicht nur das Gehör und Infraschall kann Angstzustände auslösen.

Andere Klänge und Töne haben dagegen wohltuende und heilende Wirkung. Am bekannesten sind Mantras und Chakrameditationen. Dabei werden die Energiezentren entweder durch spezielle Musikstücke angeregt oder durch intensives Summen in verschiedenen Tonhöhen.

Eine andere Möglichkeit ist, Klangschalen direkt auf diese Körperzentren zu stellen und behutsam anzuschlagen. Den umgekehrten Weg geht die Behandlung mit dem Monochord, einem hölzernen Saiteninstrument. Dessen Saiten sind alle exakt gleich gestimmt. Beim Anzupfen wird das ganze Spektrum der Obertöne hörbar. Schon beim Zuhören vermittelt dieser besondere Klang eine Art von Schwerelosigkeit.

Noch intensiver wird die Wirkung empfunden, wenn der Patient auf dem Monochord liegt, das dann von unten gespielt wird. Anfangs werden Muskelverspannungen und Blockaden meist erst einmal unangenehm spürbar, bevor sie sich im Laufe der Behandlung in ein Wohlgefühl von Wärme und tiefer Ruhe auflösen.

Der menschliche Körper, insbesondere die Wirbelsäule, dient dabei als Resonanzboden. In Resonanz treten heißt Mitschwingen. Und genau das tun Körperzellen und Organe, wenn ihre Frequenz getroffen und verstärkt wird. Der Einfluss verschiedener Tonhöhen wurde im Labor wissenschaftlich belegt. So verändern Blutplättchen bei A ihre Farbe von rot nach rosa. Resonanzen können gesundes Gewebe stärken und das Wachstum kranker Zellen hemmen.