Farblichttherapie

farblichttherapie

Johann Wolfgang von Goethe erklärte im Jahre 1810 in seinem bekannten Werk "Zur Farbenlehre" die Wirkung unterschiedlicher Farben auf Körper und Geist. Aber bereits die Inkas, die Chinesen und die alten Ägypter wussten um die heilenden Kräfte des Lichtes.

Heute wird die Farblichttherapie nicht nur aus medizinischen Gründen eingesetzt, sondern sie hat auch einen nicht mehr weg zu denkenden Stellenwert in der Wellness-Branche bekommen.

Man geht davon aus, dass die Farben eine Energiequelle sind, die als Licht auf den Körper wirken, Weil die Farbstrahlen nicht alle gleich lang sind, dringen sie in die Haut unterschiedlich tief ein und wirken auf die aus dem Gleichgewicht gekommenen Organe, die entweder durch die Farbreize stimuliert oder beruhigt werden.
Die Farben beeinflussen die Psyche über die Augen und lösen so über den Weg des Gehirns Gefühle und Vorstellungen aus.

Es gibt verschiedene Formen der Farblichttherapie.

Die Infrarotlicht-Bestrahlung kennt jeder. Sie hilft bei Muskelschmerzen, Rheuma und Entzündungen der Nasennebenhöhlen.

Die Bestrahlung mit farbigem Licht ist eine Ganzkörperbestrahlung, die ungefähr dreißig Minuten dauert und zweimal pro Woche bei körperlichen und geistigen Beschwerden angewandt wird.

Die Farbmeridiantherapie geht davon aus, dass Unwohlsein durch blockierte Meridiane entsteht. Durch Abtasten des Körpers werden diese Meridiane aufgespürt und mit einem farbigen Seidenstück abgedeckt.

Bei der "Farbpunktur" wird gebündeltes Farblicht auf den entsprechenden Akupunktur-Punkt gezielt, der dadurch aktiviert wird.

In der Aura-Soma-Therapie sollen zweifarbige Substanzen eine positive Wirkung auf Psyche und Physis haben. Die auditive Farblichttherapie verbindet die Erkenntnisse der Farblichtherapie mit akustischen Reizen. Man setzt eine Farbbrille auf und hört die geeignete Musik dazu.